Allein geht nicht Gemeinsam geht auch nicht

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Der Mensch ist nicht für das Alleine-Sein gemacht… doch Gemeinschaft leben will gelernt sein.

Leider zählt ja nur das Geld – also die Fähigkeit für möglichst wenig tatsächliche Leistung/Aufwand die maximale monetäre Anerkennung zu erlangen – einen Posten zu ergattern in dem man(n) sich wichtig machen kann – ohne tatsächlich etwas zu bewirken – oder einfach schlicht massenhafter Betrug.

Diese Form der Korruption erodiert natürlich das komplette Geldsystem des Zusammenlebens von Menschen und deren Bezug zueinander und zu Mutter-Natur und Vater-Zeit.

Gemeinschaft wird nicht mehr gelebt – sie wird durch Geld abstrahiert – anonymisiert – weggeschoben – aber auch zentralisiert und monopolisiert – viele ziehen in die Stadt – wegen Geld – keiner kennt das Gesicht des Bauern dessen Reis wir essen.

Gemeinschaft leben will gelernt sein.

Dazu gehören soziale Kompetenzen wie:

1. kommunikative Fähigkeiten (jeder macht etwas Gutes, keiner macht Alles schlecht, d.h. erst loben – dann kritisieren)

2. Bewusstsein trainieren um Misstände frühzeitig zu erkennen und kreativ zu lösen

3. Gerechtigkeitssinn – auch hier hilft ein Training des Bewusstseins z.B. durch Atem Meditation nach Fred von Allmen (Vipassana).

In keiner Schule werden diese Fähigkeiten welche essentiell für ein Zusammenleben – speziell auf engstem Raum wie einer Stadt-Wohngemeinschaft gelehrt, geübt und gelernt.

Dazu addieren sich Traumatas und andere psychische Probleme.

Monetär reiche Familien können durchaus “sozial verwahrlost” sein – mit den daraus folgenden Unmöglichkeiten in Gemeinschaft zu leben.

Eine Gemeinschaft ist wie ein Organismus – man fühlt – ob es “läuft” und man spürt es auch wenn es nicht läuft – Unzufriedenheit – Ungerechtigkeit – Manipulation – Anti-Engagement (Boycott) etc. sich breit machen.

Wiedermal sei erwähnt – dass der Mensch nicht böse geboren wird – aber mit Geltungssucht / Anerkennungssucht und noch dazu zum Energie sparen d.h. Faulheit neigt – was natürlich dazu führen kann – dass ständige Versuche gegenseitiger Dominierung, Diktatur, Versklavung und Übervorteilung statt finden können – welche im schlimmsten Fall auf reiner Anerkennungssucht und Egoismus fußt – nicht zum Wohle aller gereicht.

Das hat auch viel mit Egoismus und dem Ausloten/Austesten von Grenzen oder aber auch blanker “Bewusstlosigkeit” des eigenen Handelns zu tun.

Ich hatte tatsächlich mal einen Freund aus der Tschechei – welcher sich seines extrem egoistischen Handelns und dem daraus resultierenden Mangel an Freunden in keinster weise bewusst war.

Als Freund und Ehepartner hofft man, dass der Freund oder Partner sich weiter entwickelt – findet aber keine Weiterentwicklung statt – weil er denkt “ich mache doch alles richtig – schaut meinen Gehaltszettel an” – dann zerbricht Freundschaft und Ehe aus Mangel an Nachhaltigkeit.

Man kann nicht von anderen erwarten, dass Sie die eigenen menschlichen und sozialen Defizite bis in alle Ewigkeit kompensieren.

Wie viel und wie weit kann ich den anderen meinen Willen aufzwängen?

Wer mehr Macht, Geld, Immobilien, Verträge hat – meint das Recht dazu zu haben andere zu dominieren und ihren Lebensart vorzuschreiben – egal wie sinnvoll oder zerstörerisch es für die Gemeinschaft und die Motivation für Engagement in dieser Gemeinschaft ist.

Eine funktionierende Gemeinschaft bedarf Engagement – von jedem – sonst ist es keine Gemeinschaft, sondern ein nebeneinanderher existieren inklusive Kommunikations-Boycott und Ignoranz.

Jeder möchte sein volles Potential entfalten können – wobei aber Effizienz nicht alles ist.

Bernard Lietaer sagt die Natur sucht nach einer Balance zwischen Wiederstansfähigkeit (Resilienz) von 70% und Effizienz von 30%.

Wenn man sich abgelehnt fühlt – bevormundet – in der eigenen Entfaltung gehemmt oder nicht wert geschätzt – kann schnell demotivation auftreten und das Engagement schwinden – “wenn man keine Zukunft” für sich in dieser Gemeinschaft sieht – was sich wiederum negativ auf die Gemeinschaft als ganzes auswirkt.

Also – seit nett zu einander und lebt möglichst nahe an der Natur.

Ohne Liebe, Motivation und Engagement zerfällt Alles.

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